Hypertherm erweitert die Verfügbarkeit von FlushCut-Verschleißteilen auf weitere Powermax-Luftplasmageräte

Eingestellt am 12.10.2017
Eingestellt von Hypertherm

Hypertherm, US-amerikanischer Hersteller industrieller Schneidsysteme und -Software, freut sich mitteilen zu können, dass FlushCut™-Verschleißteile jetzt für mehr Powermax®-Plasmageräte verfügbar sind. Diese neuen Verschleißteile wurden für die Arbeit bei 45 Ampere auf den Geräten Powermax45 XP, 65, 85 und 105 entwickelt. Besitzer einer Original-Powermax45 können die Verschleißteile ebenfalls verwenden, wenn sie ein Upgrade auf einen Brenner der Hypertherm-Duramax-Serie durchführen. Bisher wurden FlushCut-Verschleißteile nur für den Einsatz mit den Geräten Powermax105 und Powermax125 empfohlen.

FlushCut Verschleißteile zeichnen sich durch eine abgewinkelte Düsenöffnung aus, mit der ein Plasmalichtbogen im 45-Grad-Winkel erzeugt wird. Die Düsenöffnung befindet sich bei FlushCut Verschleißteilen nicht wie sonst an der Spitze, sondern an der Seite. Der Plasmalichtbogen wird dadurch im Wesentlichen gebogen und tritt aus dem Brenner derart angewinkelt aus, dass er nahezu parallel zum Werkstück verläuft. So können Anwender von Powermax-Geräten nun näher bzw. bündiger am Trägermaterial schneiden als jemals zuvor. Dadurch wird die Menge des Restmaterials deutlich reduziert und es fallen erheblich weniger Schleifarbeiten an.

Kunden, die den Prozess verwenden, haben berichtet, dass sie Aufträge 60 Prozent schneller abarbeiten. Ein weiterer Vorteil ist die Fähigkeit, die entfernten Anbauten wiederzuverwenden. Die Bediener können mit dem Prozess auch eine Schleifmaschine ersetzen, bei niedrigeren Stromstärken, um Restmaterial oder Aufpanzerungen ohne Beschädigung des Metalls abzutragen.

Der neue bündige 45-Ampere-Schneidprozess kann Befestigungen, Vorrichtungen und andere vorstehende Merkmale einer Dicke zwischen 12 mm und 25 mm sicher entfernen. Der Prozess ist bei jedem Auftrag nützlich, bei dem zwei Metalle voneinander getrennt werden müssen. Ösen, provisorische Schweißhalterungen und Ankeraugen können entfernt werden, ohne das Trägermaterial zu beschädigen, durch das das Werkstück fixiert wird. Der Bündiges-Schneiden-Prozess vereinfacht zudem das Schneiden von Zugangsöffnungen zum Schweißen in I-Trägern und Entfernen von Schrauben oder anderen Teilen aus Metallplatten. Weitere Informationen finden Sie unter www.hypertherm.com/FlushCut.

Hypertherm entwickelt und produziert industrielle Schneidprodukte für den Einsatz in unterschiedlichen Branchen wie z. B. Schiffbau, Fertigung und Fahrzeugreparatur. Die Produktlinie umfasst Schneidanlagen sowie CNC-Bewegungs- und Höhensteuerungen, CAM-Verschachtelungssoftware, Robotiksoftware und Verschleißteile. Hypertherm-Systeme werden wegen ihrer Leistung und Zuverlässigkeit geschätzt, die für hunderttausende Unternehmen zu einer erhöhten Produktivität und Rentabilität geführt haben. Der Ruf des Unternehmens für Innovation bei Schneidverfahren reicht bis ins Jahr 1968 zurück, als Hypertherm das Plasmaschneiden mit Wassereinspritzung erfand. Das zu 100 Prozent in Mitarbeiterbesitz befindliche Unternehmen hat weltweit mehr als 1400 Mitarbeiter, Betriebe und Partnervertretungen.

Eingestellt am 12.10.2017
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