Hypertherm gibt positive Entscheidung bei fünf Gerichtsprozessen zur Durchsetzung seiner Markenrechte bekannt

Eingestellt am 30.03.2016
Eingestellt von Hypertherm

Hypertherm, der bekannte Hersteller von Plasma-, Laser- und Wasserstrahl-Schneidanlagen, freut sich, bei fünf eigenständigen Gerichtsprozessen gegen fünf russische Unternehmen, die in den vergangenen Monaten verhandelt wurden, eine für Hypertherm positive Entscheidung der Gerichte bekanntzugeben.

Alle fünf Unternehmen wurden des Verstoßes gegen die Markenrechte von Hypertherm durch das Importieren verschiedener gefälschter Verschleißteile und Powermax Luft-Plasma-Geräte für schuldig befunden. Im Ergebnis der gegen sie ergangenen Gerichtsurteile ist es den Angeklagten untersagt, jegliche Produkte nach Russland zu importieren, die die Bezeichnung Hypertherm tragen, und sie erhielten die Auflage, Hypertherm Schadensersatz sowie die Gerichtskosten zu erstatten.

Wichtige geschäftliche Herausforderungen für jeden Originalgerätehersteller (OEM) sind unter anderem Qualitätskontrolle, Wirkungsgrade, Budgetierung und Bestandsmanagement. Mit dem Aufkommen neuer Technologien und der Globalisierung sehen sich moderne OEMs nun mit einer anderen Herausforderung konfrontiert: der massenhaften Verbreitung von Fälschungen. Fälschungen sind Produkte, die etwas Werthaltiges oder Wichtiges genau nachahmen – mit der Absicht der Täuschung oder des Betrugs an einem Kunden, sodass dieser der Meinung ist, das originale Produkt vor sich zu haben. Häufig liegt hier der Preis unter dem des Originals. Fälschungen sind gewöhnlich Kopien, die dem Originalprodukt dem äußeren Aussehen nach sehr nahe kommen. Endbenutzer können sich tatsächlich nicht im Klaren darüber sein, dass sie eine Fälschung erworben haben, und es ist daher verständlich, wenn sie sich über das vermeintliche Schnäppchen freuen. Das Geschäft mit Fälschungen hat sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt, von größtenteils lokal basierten Betrieben zu hoch profitablen global agierenden Unternehmen mit der Möglichkeit der Massenfertigung, einem internationalen Vertrieb und komplexen Händlernetzwerken. Laut der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce, ICC) belief sich der Wert der weltweit gefälschten Waren bis zum Jahr 2015 schätzungsweise auf über 1,7 Billionen USD.

Beispiele geschützter Markenzeichen von Hypertherm sind unter anderem: Hypertherm (Гипертерм), Powermax, Hypertherm HPR und ProNest. Hypertherm und seine Partner werden weiterhin große Anstrengungen zum Schutz des Marktes vor gefälschten Produkten und zur Eliminierung gefälschter Waren unternehmen.

„Hypertherm wendet enorme Mittel für die Entwicklung und Umsetzung technologisch fortschrittlicher Schneidanlagen und Verschleißteile auf“, betont der Gebietsleiter für Hypertherm Europe B.V., Theo Cornielje. „Wir haben uns für diese rechtlichen Maßnahmen entschieden, weil wir die Interessen unserer Kunden und unser Geschäftsfeld im Blick haben. Diese gefälschten Verschleißteile bieten nicht die technologisch anspruchsvollen Merkmale originaler Verschleißteile von Hypertherm, sie bieten auch nicht die gleich hohe Leistungsfähigkeit und Standzeit. Im Ergebnis zahlen unsere Kunden mehr für ein minderwertigeres Produkt. Wir freuen uns, dass unsere Anstrengungen bei den Gerichten auf Anerkennung stoßen.“

Um mehr über gefälschte Produkte oder die richtige Vorgehensweise bei einem vermuteten Kauf eines gefälschten Produkts zu erfahren, können Sie hier weiterführende Informationen herunterladen.

Hypertherm entwickelt und produziert modernste Schneidprodukte für den Einsatz in unterschiedlichen Branchen wie z. B. Schiffbau, Fertigung und Fahrzeugreparatur. Seine Produktlinie umfasst Plasma-, Laser- und Wasserstrahlschneidanlagen sowie CNC-Bewegungs- und Höhensteuerungen, CAM-Verschachtelungssoftware, Robotiksoftware und Verschleißteile. Hypertherm-Systeme werden wegen ihrer Leistung und Zuverlässigkeit geschätzt, die für hunderttausende Unternehmen zu einer erhöhten Produktivität und Rentabilität geführt haben. Der Ruf des Unternehmens für Innovation bei Schneidverfahren reicht fast 50 Jahre zurück, bis ins Jahr 1968, als Hypertherm das Plasmaschneiden mit Wasserinjektion erfand. Das zu 100 Prozent in Mitarbeiterbesitz befindliche Unternehmen verfügt weltweit über mehr als 1400 Mitarbeiter, Betriebe und Partnervertretungen.

Eingestellt am 30.03.2016
Eingestellt von Hypertherm