Das Mitarbeiterbeteiligungsmodell durch Belegschaftsaktien von Hypertherm entstand aus dem Wunsch heraus, „das Richtige tun“ zu wollen.

Mitarbeiterbeteiligung durch Belegschaftsaktien

Hypertherm wurde 1968 von Richard Couch Jr. als nicht-börsennotiertes und hauptsächlich im Besitz der Familie Couch befindliches Unternehmen gegründet. 2001 führte Couch die Mitarbeiterbeteilig durch Ausgabe von Belegschaftsaktien (employee stock ownership program, ESOP) ein: Hypertherm Associate Stock Ownership Plan oder kurz HSOP. Dieses Programm war mehr als nur eine Wachstumsstrategie; es entstand aus dem Wunsch heraus, „das Richtige tun“ zu wollen. 2004 wurde der Global Stock Value Plan (GSVP) eingerichtet, um die Ausgabe von Belegschaftsaktien international auf die Mitarbeiter von Hypertherm ausweiten zu können.

Mitarbeiterbeteiligung durch Belegschaftsaktien bei Hypertherm

  • Alle Mitarbeiter können am Gewinn teilhaben, für dessen Erwirtschaftung sie mitverantwortlich sind.
  • Gewährleistet eine hohe Korrelation zwischen einer stärkeren Mitarbeiterbeteiligung an Prozessverbesserungen und höherer Produktivität, die auf den Erfolg des ganzen Unternehmens ausgerichtet sind.
  • Belegschaftsaktionäre haben ein besseres Verständnis von der Beziehung, die zwischen der Leistung des Einzelnen und dem Unternehmensergebnis besteht.
  • Belegschaftsaktionäre erleben das Geschäft des Unternehmens als „Mitspieler“ und nicht lediglich als „Zuschauer“.

Seit Januar 2014 sind die Mitarbeiter im Besitz von 100 % der Anteile von Hypertherm. Der HSOP ist im Grunde genommen ein Plan zur Altersvorsorge. Die Voraussetzungen zur Teilnahme an diesem Programm sind ein Arbeitsverhältnis von drei Jahren (Vesting-Periode) und mindestens 1000 geleistete Arbeitsstunden. Je länger ein Mitarbeiter am HSOP teilnimmt, desto größer die Möglichkeit für eine positive Saldoentwicklung. Hypertherm spendet jedes Jahr Unternehmensanteile an berechtigte Teilnehmer. Dies erfolgt basierend auf der jeweiligen Mitarbeiterentlohnung einschließlich Grundlohn, Überstunden und Gewinnbeteiligung.