Das Stanzen von Feinblechen oder Platten wird gewöhnlich mithilfe von einem von zwei Maschinenformaten durchgeführt. Das erste sind eigenständige Stanzmaschinen, die als Revolverstanzen bekannt sind und automatisierte Prozesse bieten, wie zum Beispiel: Stanzen, Konturschneiden (Nibbeln) und Gewindebohren. Revolverstanzen sind aufgrund ihrer Vielseitigkeit hocheffiziente Stanzwerkzeuge. Der Prozess ermöglicht die präzise Herstellung von Löchern, ohne dass das Werkstück Wärmeeinflusszonen ausgesetzt wird und dadurch beschädigt werden kann.

Die Stanzfunktionalität ist bei dem zweiten Maschinenformat in eine X-Y-Plasmaschneid-, Laserschneidanlage oder plattenverarbeitende Anlage integriert. Durch die Integration dieser Prozesse in eine Anlage wird Betrieben herausragende Produktivität geboten, indem die Materialhandhabungszeit reduziert und die Qualität der Teile verbessert werden. Zudem wird durch integrierte Maschinen Platz in der Produktionsumgebung eingespart.

Die Kombination aus Plasma/Stanze und die Kombination aus Laser/Stanze beinhalten normalerweise einen traditionellen Schneidtisch mit der zusätzlichen Möglichkeit, das Werkstück auf einer speziellen Stanzstation neu zu positionieren. (Diese Maschinen werden manchmal als Neupositionierungsmaschinen bezeichnet.)

Plattenverarbeitungsmaschinen kombinieren Schneiden, Stanzen, Bohren und andere Werkzeuge in einer vielseitigen Maschine.

Häufige Anwendungen:

  • Elektronik-Bauteile und -Gehäuse
  • Hardware für Kleingeräte
  • Lochkreise im Baugewerbe

Verwendete Prozesse:

  • Stanzen
  • Gewindebohren

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