Schaut man sich die Kosten an, ist es wichtig, dass man den Unterschied zwischen den Betriebskosten und den Betriebskosten je Teil bzw. je Meter versteht.
Wie bestimmen Sie also, was es tatsächlich kostet, ein Teil zu schneiden? Die Betriebskosten pro Meter sind die Kosten von allem, was erforderlich ist, um pro Stunde zu schneiden, dividiert mit der Gesamtzahl an Metern, die in einer Stunde geschnitten werden können.
Die Kosten, die beim Schneiden enthalten sind, umfassen Verschleißteile, Elektrizität, Gase, Arbeits- und Gemeinkosten.
Die Gesamtzahl an Metern, die in einer Stunde geschnitten werden können, wird von der Schneidgeschwindigkeit bestimmt, wie im Abschnitt Höhere Produktivität gezeigt wird.
Die Kosten je Teil sind dann die Gesamtlänge der Schnitte, die erforderlich sind, um das Teil herzustellen, multipliziert mit den Kosten pro Meter.
Betriebskosten je Meter x lineare Länge des Teils = Kosten pro Teil
Hier sind die grundlegenden Berechnungen (siehe Erfahren Sie mehr für detaillierte Kostenvergleiche), die sich mit der Bestimmung der Schneidkosten unter Einsatz einer HPR260 und Autogen befassen, und zwar für ein quadratisches Teil aus 12 mm starkem unlegiertem Stahl mit einem Seitenmaß von 0,9 m bzw. 3,60 m linear.
| HPR260 Plasma | Autogen | |
|---|---|---|
| Betriebskosten pro Stunde | $44.65 | $33.80 |
| Anzahl der linearen Meter, die basierend auf der Schneidgeschwindigkeit in einer Stunde geschnitten werden können. | 221 m | 30.5 m |
| Kosten pro Meter | $0.20 | $1.11 |
| Kosten pro Teil mit 2,66 Metern | $0.72 | $4.08 |
Plasma hat weit niedrigere Kosten pro Teil, weil die höheren Schneidgeschwindigkeiten die Anzahl der Teile erhöht, die in der gegebenen Zeit gefertigt werden können.
Beim Schneiden im Handbetrieb können die Kosten je Einzelarbeit oder Aufgabe eine bessere Vorgehensweise zur Beurteilung der Einsparungen sein. Die Betriebskosten pro Stunde multipliziert mit der Zeitdauer, die erforderlich ist, um die Einzelarbeit zu erledigen, entspricht den Kosten für diese Einzelarbeit. Vergessen Sie bei Autogen nicht, die Vorwärmzeit und die lang andauernden Nachbearbeitungsvorgänge in der benötigten Zeit zu erfassen.